Ellen Demuth

Autobahnstation in Fernthal muss erhalten bleiben

PASt ist für die Sicherheit in der Region dringend notwendig

Linz/ Mainz: Kaum ist die Landtagswahl vorbei, bestätigt sich, was die SPD seit Monaten bestritten hatte. Die Autobahnstation in Fernthal wird dem Einsparungsmaßnahmen der neuen rot-grünen Landesregierung zum Opfer fallen und geschlossen.




Noch im Februar hatte der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch auf eine kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Dr. Peter Enders und Dr. Gisela Born-Siebicke geantwortet, dass das Innenministerium in Abstimmung mit einer eigens eingerichteten Arbeitsgruppe nach wie vor die Sachlage prüfe und keine konkreten Ergebnisse vorlägen.
Gut einen Monat nach der Landtagswahl, noch vor der Konstituierung der neuen Landesregierung, liegt nun überraschend plötzlich der Abschlussbericht der Arbeitsgruppe dem Innenministerium vor.

Neben Kaisersech, Emmelshausen und Wattenheim ist die Autobahnstation Fernthal eine von vier Stationen, die geschlossen werden und in größere Einheiten zusammengelegt werden sollen.

Das Innenministerium begründet diese Entscheidung aufgrund einer Auslastungsstatistik, nach der die vier genannten Standorte die niedrigste Aufgabenauslastung aufweisen und demnach gestrichen werden können.

Die Entscheidung gegen Fernthal ist der Sicherheit der Menschen in Region gegenüber unverantwortlich, finden die CDU Landtagsabgeordneten Dr. Gisela Born-Siebicke, Dr. Peter Enders, sowie die designierte Landtagsabgeordnete Ellen Demuth.

Die Autobahnstation Fernthal ist zuständig für den Bereich zwischen Windhagen und dem Kreuz Dernbach. An der zentralen Verkehrsader A3 gelegen, ist die Autobahnstation für einen landschaftlich besonders unfallträchtigen Abschnitt zuständig. Insbesondere das Wiedtal mit seinen steilen Steigungs- und Gefälleabschnitten sorgte noch 2009 für eine Erhöhung der Unfallzahlen um 22 Prozent.

Die CDU Landtagsabgeordneten Enders, Born-Siebicke, sowie Demuth sind sich einig, dem Unfallschwerpunkt Wiedtal mit seiner schwierigen Topographie muss besondere Beachtung in der Bewertung gegenüber möglichen Schließung entgegen gebracht werden.
Aktuell entgegen, stehen einer kurzfristigen Schließung außerdem die geplanten Baumaßnahmen, die auf der Strecke in Kürze beginnen werden und zu einer weiteren Verschärfung der Unfallgefahr und der Zunahme von Verkehrsunfällen führen werden.

Die CDU Abgeordneten werden bei ihrem Protest gegen die Schließung der Polizeiautobahnstation eng mit der Bürgerinitiative sowie den zuständigen Bürgermeistern von Neustadt und der Verbandsgemeinde Asbach zusammenarbeiten.
„Wir fordern den neuen rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewenz auf, die Schließung der Autobahnstation in Fernthal noch einmal intensiv, unter Berücksichtigung des besonderen topographischen Gefahrenschwerpunktes im Wiedtal, zu prüfen und seine Entscheidung mit Focus auf die Sicherheit der Menschen in der Region zu treffen“, fordern Born-Siebicke, Enders und Demuth.