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Presse

19.04.2012, 10:07 Uhr

Demuth besucht Jennewein Biotechnologie GmbH in Rheinbreitbach

Rheinbreitbach – In der Gründungsphase von jungen Unternehmen ist eine fokussierte Forschung und Produktentwicklung unter guten Rahmenbedingungen wichtig um sich auf dem Markt etablieren zu können.

Das Technologiezentrum (TZO) in Rheinbreitbach, das von Land, Kreis und Ortsgemeinde getragen wird bietet diese Voraussetzungen und ist auch Sitz der Jennewein Biotechnologie GmbH, der Landtagsabgeordnete Ellen Demuth einen Informationsbesuch abstattet.

v.l.n.r.: Unternehmensgründer Dr. Stefan Jennewein, CDU-Landtagsabgeordnete Ellen Demuth, CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel und der Rheinbreitbacher CDU-Vorsitzende Andreas Nagel
Anlass für diesen Besuch, den die Landtagsabgeordnete gemeinsam mit CDU-Bundestagabgeordneten Erwin Rüddel und dem örtlichen CDU-Vorsitzenden Andreas Nagel unternahm, ist die Förderung eines besonderen Startup durch das Bundesforschungsministerium. „Deutschland braucht Existenzgründer. Erfolgreiche Jungunternehmer leisten einen Beitrag zum Wirtschaftswachstum und schaffen Arbeits- sowie Ausbildungsplätze. Diese Leistungen verdienen Anerkennung und Förderung“, bekräftigten die Christdemokraten.

Das Familienunternehmen wurde von Dr. Stefan Jennewein vorgestellt, der es zusammen mit seinem Bruder und seiner Schwägerin gegründet hat. Das Ziel der Jennewein Biotechnologie GmbH ist es, durch innovative und effiziente Produktionsprozesse, die Herstellung von seltenen Zuckermolekülen, die einen wissenschaftlich erwiesenen funktionellen Mehrwert leisten, für die Kosmetik-, Nahrungsmittel- oder Pharmaindustrie zu ermöglichen.

Der Einsatz der von der Jennewein Biotechnologie GmbH hergestellten Zuckermoleküle im Bereich der Kosmetik und der Nahrungsmittel übt hierbei einen direkten positiven Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Konsumenten aus.

Das Unternehmen hat im Jahr 2007 den Gründerwettbewerb „Pioniergeist“ des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums gewonnen. Im Rahmen eines BioChancePlus Projekts des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelt die Jennewein Biotechnologie GmbH auch einen effizienten und skalierbaren Produktionsprozess für die aus der humanen Muttermilch bekannten Fucosyllactosen.

Die Abgeordneten Erwin Rüddel und Ellen Demuth zeigten sich davon beeindruckt, dass die industrielle Biotechnologie für das tägliche Leben zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Wirtschaft hat die industrielle Biotechnologie mittlerweile als Innovationsmotor erkannt, der Wettbewerbsvorteile ermöglicht und neue Märkte erschließen kann. „Diese Chancen müssen von der Politik, gerade auch als Wachstumsmotor für unsere Region, genutzt und unterstützt werden“, bekräftigten Demuth und Rüddel.

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